Unternehmen Lösungen QM / Zertifikate Projekte Statements News Kunden Partner Jobs
Startseite News

News


Kontakt Impressum Sitemap

Positive Resonanz zur Fortbildungsveranstaltung



Pfungstadt, 23. Dezember 2013



Unter der Schirmherrschaft der VEPRO AG fand am 19. bis 20 November 2013 eine Fachtagung (Fortbildungsveranstaltung) rund um aktuelle IT Themen statt. Der Tagungsort, das Land & Golf Hotel in Stromberg (bei Bingen) mit seiner exzellenten Lage, war eine ideale Umgebung, um die zukünftigen IT Anforderungen des Gesundheitswesens zu präsentieren und mit Fachleuten zu diskutieren.



Unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Professor Reinhard Kubale (Pirmasens), der Moderation von Peter Brunner und durch Fachbeiträge praxiserfahrener Referenten, entwickelte sich ein reger Meinungs- und Informationsaustausch mit einer Reihe innovativer Ideen.

Alle medizinischen Institutionen stehen in den kommenden Jahren vor weiteren großen Aufgaben Ökonomische und ressourcenoptimierte Antworten gilt es zu finden. Insbesondere müssen bei der Suche nach den Antworten neben den Anforderungen der Mediziner und der medizinischen Einrichtungen auch die gesetzlichen Bestimmungen, sowie die Anliegen der Patienten berücksichtigt werden. Diese Herausforderung gilt es ohne Spagat anzunehmen und Lösungen zu schaffen. Ein breit gefächertes Thema, bei dem der rote Faden nicht verloren gehen darf. Schwerpunkt der Veranstaltung war das Thema „Cloud-Computing“ in der Medizin. Hier stellten sich spannende Fragen. „Wie kommen zum Beispiel Daten in die Cloud“; „welcher technische Aufwand entsteht“; „welche Ressourcen müssen bereitgestellt werden“ und „welche Kosten entstehen insgesamt“?

Diese und andere Fragen wurden gemeinsam erarbeitet.

Im Einzelnen wurden auf der Fachtagung folgende Themen behandelt: Einig war man sich darüber, dass nicht nur Ergebnisse aus dem KIS („Krankenhaus InformationsSystem“) z. B. Befunde, Entlassungsbriefe oder Laborwerte in eine „medizinische Cloud“ zu senden sind, sondern auch jegliche Art weiterer Informationen wie Bilder und Filme, bzw. Daten von EEG oder EKG. Diese Informationsflut muss in einem medizinischen Standard gespeichert werden, so dass jeder Benutzer, auch ohne spezielle Systeme, bei Bedarf und mit geeigneter Zugriffberechtigung Informationen abrufen und diagnostisch auswerten kann. Festhalten kann man, dass es solche IT-Systeme bereits seit ca. dem Jahr 2000 auf dem Markt gibt und sich diese Systeme permanent weiterentwickelt haben.

Wolfgang Kersten

Mitglied des Vorstandes

Um Daten in der Cloud zu speichern, müssen die demographischen Patientendaten fehlerlos sein. Hierfür werden klare und festgeschriebene Prozesse benötigt, um Doppeleingaben zu vermeiden und Ergänzungen oder Änderungen zentral über ein IT-System abzubilden.

Spannend allerdings wird die Aufgabe, wenn unterschiedliche medizinische Institutionen, möglicherweise sogar auf mehrere Standorte verteilt, gemeinsam diagnostisch Patientendaten auswerten müssen. Die notwendige Kommunikationen kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie über einen so genannten „Master Patient Index“ (MPI) eindeutig zuzuordnen ist.




In der Podiumsdiskussion wurde dazu festgestellt, dass viele Anbieter im Markt zwar von MPI (als Prozessbaustein) sprechen, diesen jedoch im Wesentlichen noch nie richtig umgesetzt haben. Sind dieser und andere wichtigen Prozessbausteine jedoch nicht ausgereift oder praktisch nicht vorhanden, entstehen erhebliche Mehraufwände und somit enorm hohe zusätzliche Kosten für die medizinischen Einrichtungen.

Eines der Ergebnisse der Fortbildungsveranstaltung war, dass an medizinischen Cloud-Lösungen zukünftig kein Weg vorbei führen wird und Schwerpunkte solcher Cloud-Lösungen die Datensicherheit und die Definition der Zugriffsberechtigungen sein werden. Gerade bei der Weiterleitung von Patientendaten muss sichergestellt werden, dass die Rechte der Patienten nicht verletzt werden und der Transfer von Informationen nur mit Einwilligung der Patienten und vollkommen transparent geschehen darf.

Zusätzlicher Diskussionspunkt war die Diagnostik von Bilddaten über Internetbrowser. Hierbei ist klar festzustellen, dass dies, definiert in entsprechenden Verordnungen der Gesetzgeber, zur Zeit noch unzulässig ist.

Standardmäßig werden über komplexe medizinische Schnittstellen (z.B. HL7 oder DICOM) Daten über die Cloud zur Verfügung gestellt. Um allen Teilnehmern die problemlose Datenbereitstellung der Gesundheitsakte eines Patienten zu ermöglichen, ist eine „datenneutrale einfache Schnittstelle“ zur Cloud notwendig. Erfreulich dabei ist, dass bereits Lösungen im Markt vorhanden sind.

Und was wäre eine Fachveranstaltung ohne Rahmenprogramm?



Auch dafür wurde gesorgt. Niemand Geringerer als Johann Lafer persönlich, der zumindest aus dem Fernsehen bekannte Sternekoch, begrüßte am Abend die Teilnehmer mit einem „Front-Cooking-Event“ auf seiner Burg und verköstigte seine Gäste mit auserlesenen Speisen und Getränken. Sanfte Background-Musik untermalte die Diskussionen und Gespräche an den verschiedenen Tischen; Diskussionen, die sich hauptsächlich um das Tagesthema „Cloud-Computing“ drehten.


Die gelungene 2-tägige Veranstaltung wurde durch den wissenschaftlichen Leiter Herrn Prof. Reinhard Kubale, die Vorsitzenden der VEPRO Geschäftsführung; Harald G. Roth (Vorstandsvorsitzender) und Wolfgang Kersten (Mitglied des Vorstandes) mit dem Versprechen beendet, auch im kommenden Jahr eine solch informative Veranstaltung anzubieten.


Harald G. Roth
Vorstandsvorsitzender
Prof. Reinhard Kubale
Wissenschaftl. Leiter
Wolfgang Kersten
Mitglied des Vorstandes





zurück zur Startseite